Wenn ich Situationen erlebe, die ich verändern möchte, gibt es Möglichkeiten zum Eingreifen.
Ich bin nicht länger eine zuschauende, hinnehmende Beteiligte, nicht unbedingt hilfloses Opfer.
Es gibt fast immer eine Möglichkeit auf Situationen aktiv Einfluss zu nehmen, indem ich mein Verhalten verändere.
Das »Theater der Unterdrückten - Theater der Befreiung bietet eine Sammlung von Übungen, Spielen und Techniken an, die den Teilnehmenden bewusst machen, dass sie über eine ´Eigenmacht` verfügen. Diese zu entdeckende Eigenmacht ermöglicht bewusstes und wirksames Handeln. Zudem wird die Wahrnehmung für schwierige, konfliktreiche (Alltags)Situationen geschärft, der Mut sich einzumischen gestärkt.
Diese Theaterform, die im Anschluss an die Alphabetisierungkampagne seinerzeit von Augusto Boal in Brasilien entwickelt wurde, stellt ein bedeutungsvolles Instrument für Empowerment dar und kann zu mehr (Zivil-)Courage und Zusammenhalt führen.
"Keine akrobatischen Leistungen sind angestrebt, sondern das Ausschöpfen all dessen, was in uns angelegt ist, denn nicht nur ein/e Schauspieler/in, jede/r kann Theater machen".
Teilnehmen können alle Menschen ab 14 Jahren.
Für Lehrer*- und Kursleiter*innen bietet dieser Workshop hilfreiche Übungen zur Stärkung von „Standing“ und Zivilcourage.
Leitung: Elisabeth Möller, die bei Augusto Boal in Frankreich in den Techniken und Schönheiten des »Theaters der Befreiung« ausgebildet wurde.
Das Verlassen der Opferrolle bedeutet, die eigenen Möglichkeiten zur Veränderung im Alltag zu erkennen und effektive Maßnahmen zu ergreifen. Selbstermächtigung beginnt mit der Wahrnehmung der Machtstrukturen, die uns umgeben, sowie der Erkenntnis, dass wir in der Lage sind, diese aktiv zu beeinflussen. Die Entdeckung der Selbstwirksamkeit stärkt unser Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und befähigt uns, in herausfordernden Situationen aktiv zu intervenieren. Es ist von entscheidender Bedeutung, auch in schwierigen Momenten unsere Ressourcen zu mobilisieren und passive Haltungen zu vermeiden. Durch proaktives Handeln und das Eintreten für unsere Überzeugungen sind wir nicht nur in der Lage, unsere persönliche Situation zu verbessern, sondern tragen auch zur Transformation der Gesellschaft bei. Jeder Schritt zur Selbstermächtigung ermöglicht es uns, aus der Rolle des Opfers auszutreten und als aktive Gestalter unseres Lebens zu agieren.
In den Workshops zur Stärkung von Selbstvertrauen und Eigenmacht wird die Gelegenheit geboten, persönlichen Mut und Motivation zu entwickeln. Diese Veranstaltungen fördern die individuelle Lebensfreude und eröffnen neue Perspektiven. Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, ihre Stärken zu entdecken und wertvolle Werkzeuge an die Hand zu bekommen, um Herausforderungen aktiv zu meistern. Durch einen unterstützenden Austausch in der Gruppe kann jede/r lernen, das volles Potenzial zu entfalten und das eigene Leben mit mehr Selbstbewusstsein und Freude zu gestalten.
- Frauen im Umbruch
- Sprung in die Eigene Größe
- Theater der Befreiung
- Stimme und Bewegung
- Rollenwechsel
- Gruppen leiten leicht gemacht
- Bühnenreif
- Forum (kennenlernen oder vertiefen)
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